Lasst Blumen sprechen

Gärtnern 2.0 mit Koubachi

»Put Beni to a cooler place!« — Koubachi App

Auch ohne grünen Daumen und Post-its soll die Pflanzenpflege in Haus und Garten jedem gelingen: mit der kostenlosen Koubachi-App (nach dem gleichnamigen Unternehmen), die via Pushnachricht oder Mail Bescheid sagt, wann welche vom Benutzer angelegte Pflanze Wasser, Dünger oder Sprühregen braucht.

Individuellere Pflege, die sich etwas mehr nach den tatsächlichen als nach den theoretischen Bedürnissen der Pflanzen richtet, wird allerdings erst möglich, wenn der Koubachi Wi-Fi Plant Sensor eingesetzt wird. Der misst die Feuchtigkeit in der Erde, den Lichteinfall und die Temperatur, sendet die ermittelten Daten an die Koubachi Plant Care Engine, die dann Pflegehinweise ausspuckt.

Ob das was taugt? Es könnte gut sein. Die Pflanzendatenbank im Hintergrund ist umfangreich und beschränkt sich nicht auf Ficus und Co. Kleine Witzigkeiten wie individuelle Namen und Fotoupload für die einzelnen Pflanzen, ein Pflanzenfinder, wenn man nicht weiß, wie die Pflanze heißt, verschiedene Topfformen und -farben machen Spaß und überhaupt erinnert das Ganze ein bisschen ans Tamagotchi.

Allerdings kostet so ein Plant Sensor in der Indoor- oder Outdoorversion schlappe 90 Euro aufwärts und ermittelt den Bedarf von exakt einer Pflanze, im besten Falle einer Pflanzengruppe mit den gleichen Pflegebedürfnissen am gleichen Fleck. Das ist schlecht und die Failmeldungen in den Amazonkommentaren legen nahe, doch lieber genauer hinzugucken. Auf die Pflanzen.