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Urban Hives

Urban Hives – Urbane Bienenstöcke – nennt Nathalie Harb ihre Installationen, mit denen sie die Tradition der städtischen Kleingärten in Beirut wieder zum Leben erwecken will – und zwar da, wo noch Platz ist: auf Parkplätzen.

Die in Leichtbauweise konstruierten, modular aufgebauten Gärten können ein einzelnes Auto oder einen ganzen Parkplatz abdecken. Eine Ebene über dem Asphalt und den Fahrzeugen entstehen so luftige Gärten, die Raum für den Anbau von Blumen, Früchten und Gemüse und für Bienenstöcke bieten.

Nathalie Harb ist eine interdisziplinäre Szenografin, die sich vor allem mit der Geschichte des öffentlichen und privaten Raumes beschäftigt. Ihre Projekte wurden in Städten im Nahen Osten, in Asien und Europa gezeigt. Sie lebt und arbeitet in London und Beirut.

Große Grünflächen sind in Beirut selten geworden, auch kleine Gärten verschwinden durch den Bau immer neuer großer Immobilienprojekte, die ein älteres städtebauliches Gefüge verdrängen, das durch kleine Gärten und Gartenhäuser geprägt war.

  • Blätterdach
  • Screenshot Treepedia

Das Blätterdach der Städte

»Städte brauchen immer große Infrastrukturprojekte, aber manchmal können auch kleine Infrastrukturen große Auswirkungen auf ein Stadtgebiet haben – von Radwegen und Fahrradwegen bis hin zur Anpflanzung von Bäumen zur Anpassung an den Klimawandel.« – Global Agenda Council

Treepedia ist ein Projekt des Massachusetts Institute of Technology. Es ermittelt den Baumbestand in Städten, zeigt, wo Bäume sind und wo nicht, sodass gezielt und an der richtigen Stelle daran gearbeitet werden kann, die Städte gesünder und lebenswerter zu machen. Die Datenbank von Treepedia wird laufend weiter ausgebaut, um immer mehr Städte auf der ganzen Welt zu erfassen, Entwicklungen zu beobachten und vergleichen zu können.

Ein gutes Baumdach einer Stadt hat viele Vorteile: Es trägt zur Senkung der Temperaturen bei, weil es kurzwellige Strahlung blockiert und die Wasserverdunstung erhöht. Bäume erzeugen ein angenehmes Mikroklima und verringern die Luftverschmutzung. Nicht zuletzt helfen die Wurzelsysteme der Bäume, bei starken Regenfällen und Sturmfluten Überschwemmungen zu vermeiden.

Der Green View Index wird mit Hilfe von Google Street View Panoramen berechnet. Das Verfahren berücksichtigt die Sichtbehinderung durch Baumkronen und klassifiziert die Bilder entsprechend. Durch die Verwendung von Google Street View anstelle von Satellitenbildern wird die menschliche Wahrnehmung der Umwelt von der Straßenebene aus abgebildet.

  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Tula House, NYC
  • Tula House, NYC
  • Tula House, NYC

Pflanzen unter die Leute

»Plants aren’t just objects to put in a corner – they’re living, breathing, ever-changing companions that thrive in an atmosphere that feels like home.« – Tula House

Christan Summers und Ivan Martinenz sind die „Plant People“ von Tula House in New York City, die neben dem Betrieb ihres Ladengeschäfts mit ihrem Pflanzenmobil Tulita in der ganzen Stadt unterwegs sind und Grünpflanzen unter die Leute bringen.

Sie sind moderne Gärtner und Designer mit einer großen Leidenschaft für die Wunder der Natur und sie sind überzeugt, dass es für jeden die richtige Pflanze gibt. Bei der Auswahl helfen Sie mit viel Wissen und Sachverstand, schicke Töpfe von lokalen Keramikern, die richtige Erde und einen Pflegeplan gibt es bei Ihnen auf Wunsch auch.

„Plants need light.
Pots need holes.
Tables need character.
Homes need life.“

  • Tomatensorte „Sunviva” mit Open-Source-Lizenz

Open Source im Gemüsebeet

»Die Materie ist komplex, der Ansatz radikal. Aber ich bin optimistisch, dass da mehr kommen wird.« – Johannes Kotschi, OpenSourceSeeds

Die Freiland-Tomate »Sunviva« hat kleine gelbe Früchte. Doch die Farbe ist nicht das Ungewöhnlichste an dieser Sorte: »Sunviva« ist open-source-lizenziert.

Die Initiative »OpenSourceSeeds« will Saatgut als Gemeingut erhalten und damit ein Gegengewicht schaffen zum weltweiten Trend zu und Geschäft mit Hybridsorten (die man nicht selber vermehren kann) und patentiertem Saatgut (das man nicht selber vermehren darf).

OpenSourceSeeds versteht sich als Dienstleister, der neue Züchtungen mit einer Lizenz ausstattet, die sicherstellen soll, dass das lizensierte Saatgut ohne Einschränkung vervielfältigt, verkauft, weitergegeben oder weitergezüchtet werden kann. Außerdem sorgt die Open-Source-Lizenz dafür, dass niemand das Saatgut patentieren oder schützen lassen darf, auch nicht eventuell entstandende Weiterzüchtungen daraus.

Die Idee ist ziemlich neu (2012 wurde die erste Initiative in den USA gegründet), die Liste der lizensierten Soren noch superkurz, die Tomate »Sunviva«, eine Weizensorte, laut Wikipedia gibt es auch noch einen Römersalat.

Wenn man aber bedenkt, dass der weltgrößte Saatguthersteller einen Marktanteil von ca. 25% hat und die Tendenz immer mehr Richtung Monopolisierung geht, dann ist das Konzept revolutionär. Und große Vielfalt von Kulturpflanzen und Sorten sowie gesunden Wettbewerb und Innovation in der Saatgutzucht können wir nur begrüßen.

  • Temporäre Tattoos von Tattly - Rosmarin
  • Temporäre Tattoos von Tattly - Salbei

Temporäre Tattoos

Dass die Tattly-Tattoos funktionieren, haben wir schon unter Festival-Bedingungen getestet: locker über mehrere Tage hat man daran Freude. Und umso mehr Spaß macht es, dass auch die ästhetische Qualität stimmt, ganz zu schweigen von der großen Auswahl.

Unsere Neuentdeckung: Die botanischen Wasserfarbenbilder des Franzosen Vincent Jeannerot. Der Aquarellkünstler lebt und arbeitet in Lyon, stellt innerhalb Frankreichs, aber auch weltweit aus und unterrichtet im Rahmen von Workshops im eigenen Atelier.

Die von Tattly angebotenen Motive sind vor allem großblütige Blumen und Kräuter. Pfingstrosen, Hortensien, natürlich Rosen, aber auch Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian verlocken – dezent parfümiert – zum genaueren Hinsehen und -schnuppern.

Kapuzinerkresse

Wir sind große Fans von Kapuzinerkresse im Garten. Die bunten Blüten sehen super aus, sie eignet sich mit den schönen Ranken hervorragend für Beetränder und das Beste: Alle Teile sind essbar. Blätter, Blüten, die grünen Samen und die noch geschlossenen Knospen schmecken würzig und leicht scharf. Eine echte Bereicherung für jeden Salat.

Allerdings ist Kapuzinerkresse ohne Blattläuse kaum möglich. Macht aber nichts. Sie hält auch starken Befall aus und geht so gut wie nie ein. Die Läuse kann man abwaschen und die Kapuzinerkresse dann bedenkenlos essen.

Noch ein Tipp von uns: Da Blattläuse so sehr auf Kapuzinerkresse abfahren, kann man sie sehr gut auch als Blattlausfänger zwischen Rosen oder andere Pflanzen setzen.