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  • Plantcube Produktfoto
  • Plantcube Erntezeit
  • Plantcube Saatmatte

Plantcube: Vertical Farming für zuhause

»Indoor farmers do not have to pray for rain, or sunshine, or moderate temperatures, or anything else related to the production of food crops, for that matter.« – Dr. Dickson Despommier

Mit Vertical Farming soll in Zukunft die Massenproduktion pflanzlicher Erzeugnisse in städtischen Ballungsgebieten ermöglicht werden. Der Unterschied zum Gemüseanbau auf dem Feld ist, dass beim Vertical Farming die Anbaufelder übereinander liegen und nicht nebeneinander.

Mit dem Plantcube möchte das Unternehmen agrilution dieses Prinzip nun in die eigenen vier Wände bringen.

In dem Vertical-Farming-System können auf zwei Ebenen insgesamt acht Felder mit Baby-Salat, Microgrees und Kräutern angebaut werden. Das Einpflanzen entfällt, da man sich bei agrilution direkt Saatmatten mit der gewünschten Saat bestellt.

Dank des automatischen Bewässerungssystems, einer eigens entwickelten Lichttechnologie sowie automatischer Temperaturregulierung, wachsen die Pflanzen von selbst gesund heran. Kann eine Pflanze geerntet werden, wird man über eine Smartphone-App informiert.

Kaufen kann man den Plantcube über die Internetseite des Unternehmens.

  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Pflanzenmobil Tulita von Tula House
  • Tula House, NYC
  • Tula House, NYC
  • Tula House, NYC

Pflanzen unter die Leute

»Plants aren’t just objects to put in a corner – they’re living, breathing, ever-changing companions that thrive in an atmosphere that feels like home.« – Tula House

Christan Summers und Ivan Martinenz sind die „Plant People“ von Tula House in New York City, die neben dem Betrieb ihres Ladengeschäfts mit ihrem Pflanzenmobil Tulita in der ganzen Stadt unterwegs sind und Grünpflanzen unter die Leute bringen.

Sie sind moderne Gärtner und Designer mit einer großen Leidenschaft für die Wunder der Natur und sie sind überzeugt, dass es für jeden die richtige Pflanze gibt. Bei der Auswahl helfen Sie mit viel Wissen und Sachverstand, schicke Töpfe von lokalen Keramikern, die richtige Erde und einen Pflegeplan gibt es bei Ihnen auf Wunsch auch.

»Plants need light.
Pots need holes.
Tables need character.
Homes need life.«

  • Tomatensorte „Sunviva” mit Open-Source-Lizenz

Open Source im Gemüsebeet

»Die Materie ist komplex, der Ansatz radikal. Aber ich bin optimistisch, dass da mehr kommen wird.« – Johannes Kotschi, OpenSourceSeeds

Die Freiland-Tomate »Sunviva« hat kleine gelbe Früchte. Doch die Farbe ist nicht das Ungewöhnlichste an dieser Sorte: »Sunviva« ist open-source-lizenziert.

Die Initiative »OpenSourceSeeds« will Saatgut als Gemeingut erhalten und damit ein Gegengewicht schaffen zum weltweiten Trend zu und Geschäft mit Hybridsorten (die man nicht selber vermehren kann) und patentiertem Saatgut (das man nicht selber vermehren darf).

OpenSourceSeeds versteht sich als Dienstleister, der neue Züchtungen mit einer Lizenz ausstattet, die sicherstellen soll, dass das lizensierte Saatgut ohne Einschränkung vervielfältigt, verkauft, weitergegeben oder weitergezüchtet werden kann. Außerdem sorgt die Open-Source-Lizenz dafür, dass niemand das Saatgut patentieren oder schützen lassen darf, auch nicht eventuell entstandende Weiterzüchtungen daraus.

Die Idee ist ziemlich neu (2012 wurde die erste Initiative in den USA gegründet), die Liste der lizensierten Soren noch superkurz, die Tomate »Sunviva«, eine Weizensorte, laut Wikipedia gibt es auch noch einen Römersalat.

Wenn man aber bedenkt, dass der weltgrößte Saatguthersteller einen Marktanteil von ca. 25% hat und die Tendenz immer mehr Richtung Monopolisierung geht, dann ist das Konzept revolutionär. Und große Vielfalt von Kulturpflanzen und Sorten sowie gesunden Wettbewerb und Innovation in der Saatgutzucht können wir nur begrüßen.

  • Temporäre Tattoos von Tattly - Rosmarin
  • Temporäre Tattoos von Tattly - Salbei

Temporäre Tattoos

Dass die Tattly-Tattoos funktionieren, haben wir schon unter Festival-Bedingungen getestet: locker über mehrere Tage hat man daran Freude. Und umso mehr Spaß macht es, dass auch die ästhetische Qualität stimmt, ganz zu schweigen von der großen Auswahl.

Unsere Neuentdeckung: Die botanischen Wasserfarbenbilder des Franzosen Vincent Jeannerot. Der Aquarellkünstler lebt und arbeitet in Lyon, stellt innerhalb Frankreichs, aber auch weltweit aus und unterrichtet im Rahmen von Workshops im eigenen Atelier.

Die von Tattly angebotenen Motive sind vor allem großblütige Blumen und Kräuter. Pfingstrosen, Hortensien, natürlich Rosen, aber auch Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian verlocken – dezent parfümiert – zum genaueren Hinsehen und -schnuppern.

Gemüse aus Lettland

»We create so many different things! One day we have decided to share our creations with the world - that's when the MapleApple shop was born. The feeling when you send your handmade item to the customer overseas is awesome! We hope that our customers enjoy our items!« – Anastasija, Inhaberin MapleApple

Jelena und Anastasija sind Mutter und Tochter, leben in Riga, Lettland und können sich gar nicht mehr erinnern, wie alles anfing. Heutzutage jedenfalls haben sie das Haus voller Perlen, Garn, Farbe und vielem mehr. In kreativer Handarbeit stellen Sie ein breites Spektrum an Dingen her, auch Spezialanfertigungen, die sie in ihrem Etsy-Shop „MapleApple“ vertreiben.

Uns hat es natürlich vor allem das Play Food angetan, das die zwei begeisterten und sympathischen Frauen auch als Waldorf- oder Montessori-Spielzeug verkaufen. Das handgestrickte Gemüse ist ganz liebevoll und naturnah gestaltet, die Karotten laufen in einen Wurzelfaden aus, das Laub der roten Bete hat gelbe Flecken, die Kartoffeln zeigen schon Keimstellen, die Zitrone ist an einem Ende ein bisschen knubbelig, die Petersilienwurzel hat drei Spitzen.

Wie im echten Leben eben! Und umso schöner, grade weil das gestrickte Material natürlich nur sehr begrenzt eine lebensechte Gemüseoberfläche darstellen kann. Diese Mischung ist toll und jedes einzelne Produkt ist Kinderspielzeug und kleines Kunstwerk gleichzeitig. Ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen wundern uns überhaupt nicht.

Kickstarter für schwebende Bonsais

»Air Bonsai is a floating star. How would you like to plant your country's very own bonsai and make a wish on that "little star"?« – Hoshinchu auf Kickstarter

Wieder mal ein Kickstarter-Projekt, das schon lange vorm Finanzierungstermin weit übers Ziel hinaus geschossen ist: Das japanische Atelier Hoshinchu von der Insel Kyushu begeistert (nicht nur) seine Unterstützer mit dem »Air Bonsai«, ein Bonsai-Baum, der über einer Basis schwebt und rotiert.

Das Do-it-yourself-Kit besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten:
Die »Energy Base« besteht aus Porzellan und hat eine verspiegelte Oberfläche. Sie enthält einen strombetriebenden Magneten und einen Drehmechanismus.
Das »Little Star« genannte Medium, in das die Bonsai-Pflanze gesetzt wird, ist ein moosbedeckter Schaumstoffball. In ein vorgebohrtes Loch wird Erde gefüllt und eine kleine Auswahl regionaler, selbstgesammelter Zweige und Triebe gepflanzt. Die Erde wird solange im Loch verteilt und festgedrückt und die Triebe werden solange vorsichtig beschnitten, bis der Little Star aufrecht über seiner Basis rotiert.

Beide Komponenten gibt es in verschiedenen Ausführungen, die Energy Base von serienproduziert bis aufwändigst handgearbeitet, den Little Star gibt es auch als ausgehöhlten Lavastein, in den gepflanzt wird. Obwohl der Air Bonsai als Bausatz zum Selbst-Bepflanzen mit regionalen Pflanzen gedacht ist, kann man auch gleich einen Bonsai-Baum dazukaufen, je älter gewachsen, desto luxuriöser im Preis.

Alle Ausführungen des Air Bonsai wirken sehr ruhig und zart und harmonieren stimmig mit der meditativen Ästhetik von Bonsai-Bäumen. Fast nie zu sehen ist auf den Bildern allerdings das Stromkabel, das natürlich ein Wermutstropfen ist und die Little Stars ein bisschen wieder auf den Erdboden zurückholt.