Beschreibung

Zucchinis sind mit Kürbissen und Gurken verwandt und schmecken auch wie eine Mischung aus beidem: süßlich wie Kürbis, saftig und frisch wie Gurke, eher mild vom Aroma und vielleicht ein bisschen nussig. Sie sind ebenso wie Kürbisse kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich. Der Name ist eine Verkleinerungsform vom italienischen »zucca« – »Kürbis«.

Besonders wichtig bei Zucchini finden wir, dass sie absolut frisch sind und sich fest anfühlen, sondern leidet der Geschmack sehr. Zucchini wird üblicherweise gekocht gegessen, aber man kann sie auch roh oder angebraten genießen. Außerdem kann man Zucchiniwürfel kinderleicht auch selber einlegen in einem Sud aus Essig, Öl, Kräutern und Gewürzen.

Noch Mitte der Siebziger waren Zucchini ziemlich unbekannt in Deutschland, heute gehören sie zu den meistverkauften Gemüsen. Der runden Zucchini sieht man die Verwandschaft mit dem Kürbis noch viel mehr an als den länglichen, aber schmecken tun sie genauso gut. Und zum Füllen sind die runden unschlagbar gut geeignet.

Die großen Zucchiniblüten sind übrigens auch essbar, gut zum Dekorieren von Buffets geeignet. Sie lassen sich sogar ebenfalls füllen

Details

Inhalt reicht für bis zu 10 Pflanzen
Aussaattermin Vorkultur der Samen von März-Mai, Aussaat Mai-Juli (frostempfindlich!)
Saattiefe Die Samen sollten Sie ca. 1-2 cm unter der Erde platzieren.
Keimdauer 7-14 Tage bei 15-18 °C
Standort sonnig, warm, wenn möglich Gewächshaus oder Folienhaus/-tunnel, warme Freilandlage
Boden Warmer, feuchter, nährstoffreicher Boden an sonniger, geschützter Stelle, gut durchlüftet
Reihenabstand 80 cm
Abstand in der Reihe 80 cm
Düngung Zucchini sind Starkzehrer, am meisten Nährstoffe brauchen sie Anfang Juni bis Mitte August. Gut geeignete organische Dünger sind Brennessel-Jauche, Steinmehl oder Hornspäne.
Pflege Gleichmäßige Wasserversorgung
Ernte/Blüte August bis Oktober
Tipps Regemäßige Ernte fördert die Bildung neuer Blüten und Früchte. Zwischen zwei Zucchini-Kulturen Anbaupause von 3-4 Jahren zur Vermeidung von Pilzen im Boden. Mischkultur Bohnen, Erbsen, Mangold
Generelle Hinweise rund um den Anbau von Zimmer- und Gartenpflanzen findest Du in unseren Pflanztipps.

Rezept(e)

Gefüllte Zucchini auf Tomatenreis

Zutaten

für 4 Personen

  • 6 grüne Kugelzucchini (à 200 g)
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 10 Zweige Oregano
  • 250 g weicher Ricotta (ital. Frischkäse, gibt es im Becher in der Kühltheke)
  • 150 g frisch geriebener Pecorino oder Parmesan
  • 2 EL gemahlene Wal- oder Haselnusskerne
  • 1 Ei (Größe L)
  • 150 g Langkornreis
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 ml Rotwein (ersatzweise mehr Gemüsebrühe)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 400 g stückige Tomaten (aus der Dose)
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung

Zucchini waschen, putzen und quer halbieren. An der runden Seite jeder Hälfte ein kleines Stück flach abschneiden, dann können die Früchte besser im Bräter stehen. Von den Hälften mit einem Teelöffel das Fruchtfleisch bis auf 1 cm aushöhlen. Die halbe Menge ausgelöstes Fruchtfleisch klein hacken, den Rest anderweitig verwenden. Zwiebel klein würfeln und zusammen mit dem Zucchinifruchtfleisch bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten in Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen.

Oregano waschen, trockenschütteln und die Blättchen fein hacken – ein paar zum Garnieren aufheben. Ricotta mit 80 g geriebenem Käse, den Nüssen, dem Ei, der abgekühlten Gemüsemischung und dem gehackten Oregano vermischen. Mit Pfeffer abschmecken. Den Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Tomatenreis den Reis mit Öl, Wein, Brühe und Tomatenstücken in einem flachen Bräter verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zucchinihälften mit der Käsemasse füllen. Nebeneinander auf den Reis setzen. Mit restlichem Käse bestreuen und mit 1 EL Öl beträufeln. Gemüse im vorgeheizten Ofen (unten, Umluft 160°) 35-40 Min. garen, bis die Oberfläche goldgelb gebräunt und der Reis gar ist. Falls nötig, noch ein wenig heißes Wasser zum Reis gießen.

Gefüllte Zucchiniblüten mit Ricotta und Parmesan

Zutaten

für 4 Personen

  • 12 Zucchiniblüten
  • 3-4 El Olivenöl
  • 2 kleine Zucchini
  • 2 Schalotten
  • 8 Stängel Petersilie
  • 2 Eier (M)
  • 200 g Ricotta
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben
Zubereitung

Die Zucchiniblüten vorsichtig waschen und trocken tupfen, etwas aufbiegen und die Blütenstempel herausdrehen. Den Backofen auf 180° vorheizen (Ober- und Unterhitze nehmen, Umluft ist hier nicht empfehlenswert). Eine flache, ofenfeste Form mit etwas Olivenöl auspinseln.

Die Zucchini waschen, putzen und auf der Küchenreibe grob raspeln. Die Schalotten schälen und fein würfeln. 2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Schalotten andünsten. Dann die Zucchiniraspel dazugeben und bei geringer Hitze ungefähr 10 Minuten dünsten, dabei ab und zu umrühren, sodass die Flüssigkeit verdunstet, die Zucchini aber nur leicht bräunen. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Die Petersilie waschen und abtropfen, die Blättchen von den Stängeln zupfen und fein hacken. Eier und Ricotta zu den Zucchiniraspeln geben und alles gründlich verrühren. Petersilie und Parmesan unterheben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Ricotta-Zucchini-Masse anschließend mit einem Teelöffel behutsam in die Blüten füllen, die Blütenspitzen vorsichtig zusammendrehen.

Die Blüten in die Form legen und mit dem übrigen Öl beträufeln oder bepinseln, dann im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten garen, bis die Blüten leicht bräunen. Die Zucchiniblüten solo als kleines Gericht oder als Vorspeise servieren. Wer will, reicht dazu eine Tomatensauce oder richtet die Blüten auf einem Zucchinigemüse an.